Was bisher geschah.....
Nach Pannoniaring folgte der zweite Lauf am Masaryk Circuit in Brünn wo auch Thomas endlich mit seiner Aprilia RSV4 an den Start gehen konnte. Die Erwartungen in dem starken 1000er Feld waren nicht besonders groß aber im Fahrerlager heißt es, "schreib niemals einen Thomas Auer ab". Und sie hatten recht, er fühlte sich sofort wohl auf der italienischen Diva und konnte prompt Platz 4 im Rennen einfahren. Eine große Erleichterung für ihn da es ohne großes Risiko so gut funktionierte.
Josef fand sich weiterhin sehr gut auf seiner Aprilia Tuono Factory zurecht und war weiterhin auf Podiumskurs. Er hatte sich im Rennverlauf gut an Hans Rodelsberger herangefahren wurde allerdings 3 Runden vor Schluss von dem bis dahin drittplatzierten Zupan Ziga auf einer Ducati Multistrada angegriffen und es kam durch einen Bremsfehler von Zupan zur Kollision. Josef konnte gerade noch so das Motorrad abfangen und einen Sturz vermeiden.
Bis zum Rennende konnte er wieder an Hans heranfahren, aber es reichte nur für Platz 2.
Dominic hatte seine Schwierigkeiten nach dem Sturz am Pannoniaring wieder zu seiner alten Form zu finden. Durch ein geringes Vertrauen ins Vorderrad war der Anschluss zu den zwei starken Salzburgern nicht möglich und es endete als Schadensbegrenzung auf Platz 3.
Jaqueline sammelte weiterhin Erfahrung und gewann immer mehr Selbstvertrauen in sich. Als Ergebnis war ein respektabler Platz 7 in ihrem zweiten Rennen ihrer noch jungen Karriere.
Thomas Auer - Slovakia, Rijeka & Red Bull Ring:
Am Slovakiaring lief es Thomas wieder von der Hand, er fuhr gute Rundenzeiten und war immer im Führungskampf mit Tim Ramthun (Yamaha R1) und Klaus Holzer (Aprilia RSV4RF). Leider musste Klaus in der letzten Runde durch technischen Defekt ausrollen und Tom konnte sich seinen ersten Podiumsplatz in dieser Saison mit Platz 2 sichern.
Im Langstreckenrennen konnte zusammen mit Dominic der dritte Platz eingefahren werden.
In Rijeka ließ er schließlich den Hammer fallen. In einem spannenden Dreikampf um Platz 1, ebenfalls mit Klaus Holzer und Tim Ramthun setzte Tom in der letzten Runde das entscheidende Überholmanöver an den in Führung liegenden Klaus Holzer vorbei und sicherte sich somit seinen ersten Sieg in dieser Saison. Gratulation!
Ebenso konnte er das Langstreckenrennen mit Teampartner Harry auf einer Ducati Panigale 1299 für sich entscheiden. Dominic war leider durch Speichenkopfbruch verhindert.
Am Red Bull Ring sollte die Leistung konstant seinen Lauf nehmen. Im ersten Regenrennen der Saison musste sich Tom trotz schnellster Rennrunde nur einem und zwar niemand anderen als Klaus Holzer geschlagen geben. Im zweiten Rennen, welches bei schönem Wetter stattfand. musste Tom eingestehen dass sein Vertrauen in die Elektronik noch nicht ganz schmerzbefreit ist wie bei den rutinierten 1000er Fahrer, was bei einem Stop & Go Kurs wie Spielberg für die letzlichen Sekunden auschlaggebenden ist. Dennoch ein Platz 4 im Rennen kann sich zeigen.
Derzeit liegt Tom in der Meisterschaft auf Platz 2, 20 Punkte hinter dem führenden Tim Ramthun und gerade mal 2,5 Punkte vor Klaus Holzer. Es wird spannend beim Cupfinale am Hungaroring.
Josef Soraperra - Slovakia, Rijeka & Red Bull Ring:
Nach zwei zweiten Plätzen der vergangenen Rennen am Pannoniaring und Brünn sollte am Slovakiaring endlich die Erlösung kommen und dem war auch so. Im tausendstel Krimi entschied Josef das Rennen für sich und verwies Ziga Zupan mit seiner Ducati auf Platz 2. Leider wurde Josef im Langstreckenrennen durch einen vor ihm stürzenden Fahrer zu Sturz gebracht und verlor so wichtige Punkte in der Meisterschaft, Teampartner Peter Nincsis der als Ersatz für Walter Herskovits einsprang, fuhr die Kiste noch nach Hause und beendete das Endurance Rennen auf Platz 6.
Nach der Sommerpause und unter Schmerzen vom Sturz am Slovakiaring musste Josef in Rijeka antreten, dies hielt ihn aber nicht davon ab das Sprintrennen mit einem großem Vorsprung auf das Verfolgerfeld für sich zu entscheiden.
Im Langstreckenrennen war wieder Walter Herskovits mit von der Partie und die beiden hatten sich um eine Runde mit der Tankfüllung verzockt und beendeten das Rennen leider nicht.
Der kleine Rückschlag in Rijeka hielt Josef aber nicht davon ab am Red Bull Ring weiter seine Meisterschaftsführung auszubauen. Im Regenrennen fuhr er einen starken Platz 2 ein und musste sich nur Ziga Zupan geschlagen geben.
Rein rechnerisch war der Meistertitel beretis am Red Bull Ring möglich und Josef dominierte das zweite Rennen von Anfang an. Durch den techn. Ausfall von dem amtierenden Masterclass Meister Hans Rodelsberger konnte Josef den verdienten Meistertitel für sich entscheiden. Gratulation!!!!!!
Walter Herskovits - Slovakia, Rijeka & Red Bull Ring:
In Brünn leider verletzungsbedingt durch einen Trainingssturz nicht dabei, wagte Walter trotz angebrochenen Schlüsselbein den Start am Slovakiaring. Unter starken Schmerzen konnte Walter sich im Rennen den vierten Platz sichern und hatte somit Schadensbegrenzung für die Meisterschaft.
Leider waren die Schmerzen für das bevorstehende 2h Langstreckenrennen zu groß und Walter verzichtete auf den Start.
In Rijeka musste Walter leider noch mit leichten Schmerzen ins Rennen gehen. Doch unser Walter ist ein Kämpfer und bis sich durch das Rennen durch und die Belohnung war ein respektabler dritter Platz. Leider ging Josef im Langstreckenrennen in der letzten Runde der Sprit aus und so musste das Team ProRace 2 ohne Punkte nach Hause fahren.
Am Red Bull Ring musste Walter nach super Start und möglicher Podiumsplatzierung das Regenrennen aufgrund von techn. Defekt an seiner KTM 1290 SuperDuke ohne Punkte beenden. Doch sowas ermutigt unseren Walter nur, denn im zweiten Rennen kämpfte Walter mit aller Kraft und war auf den Spuren seines Teamkollegen. Er setzte sich bis zum Ende durch und fuhr den verdienten zweiten Platz ein. Bravo!!!
Derzeit liegt Walter in der Meisterschaft an vierter Stelle mit gut 20 Punkten Rückstand auf den zweit und dritt plazierten welche fast punktegleich sind. Also alles noch möglich!
Dominic Soraperra - Slovakia, Rijeka & Red Bull Ring:
Auch am Slovakiaring hatte Dominic immer noch mit zuwenig Vertrauen fürs Motorrad zu kämpfen. Er konnte weiterhin nicht der Führungsgruppe folgen und musste immer wieder abreisen lassen. Durch einen Vorderradsturz des Salzburgers Wolfgang Riess konnte er auf Platz 2 fahren und so weiterhin wichtige Punkte mitnehmen.
Das Langstreckenrennen war für ihn alles andere als einfachm, weiterhin musste er mit Mühe seine Kawasaki um den Kurs bewegen. am Ende war durch die gute Leistung von Thomas Platz 3 drinnen.
Zu Rijeka wollte Dominic wieder zur alten Form aufschließen, neu servicierte Fahrwerksteile sollten ihn dabei wieder das gewohnte Gefühl vermitteln. Doch zu Hause musste er sich der Stiege geschlagen geben wobei er sich einen Speichenkopfbruch im Ellbogen zuzog. Somit musste er für Rijeka pausieren und sich für Red Bull ring schonen.
Der Red Bull Ring ist für seine harten Bremszonen durch Stop & Go Layout bekannt, somit eher kontraproduktiv für einen 3 wöchigen Bruch. Trotzdem wagte Dominic den versuch und konnte gute Rundenzeiten hinlegen. Durch wechselnde Bedingungen im Quali musste er vom letzten Startplatz ins Rennen gehen.
Durch Hilfe von Papa Josef und GA Promotion Techniker Sören Schließer sowie allen Unterstützern konnten die Regenreifen noch rechtzeitig montiert werden und dem Start stand nix im weg.
Dominic hatte einen harten Kampf mit Reini Standler der derzeit knapp hinter im liegt in der Meisterschaft. Doch dominic setzte sich durch und konnte den dritten Platz im Cup einfahren. Im zweiten Rennen wurde sein Eifer belohnt und er konnte sich nach einem starken Kampf mit dem amtierenden Meister Manfred Klausner (Yamaha R6) auf den zweiten Platz schieben.
Die Meisterschaft hat sich Dominic nach Rijeka bereits aus dem Kopf geschlagen und versucht zum Cupfinale seinen dritten Platz zu verteidigen.
Jaqueline Soraperra - Slovakia, Rijeka & Red Bull Ring:
Voll motiviert ging Jaqueline auch am Slovakiaring ins Rennen. Für sie ist es sehr schwer da Sie noch keinen Ring kennt, doch man merkt ihr das Talent an und sieht auf der Strecke ihren Ehrgeiz.
Und dieser wurde mit einem starken 5en Platz im Rennen belohnt was bisher auch ihr bestes Ergebnis war.
Auch in Rijeka war Jaqueline nicht zu unterschätzen. Bis Runde 5 konnte sie ihren Verfolger Herbert Mayer hinter ihr lassen, doch am Ende musste sie sich der Hitze und Ermüdung geschlagen geben konnte jedoch einen guten 8en Platz herausfahren.
Doch ihr Ehrgeiz sollte noch belohnt werden, denn sie wagte zusammen mit Hermann Hinterwallner den 2h Langstreckenstart und sie kämpften sich Runde für Runde durch.
Am Ende des Rennens war Platz 2 das Ergebnis und somit der erste Podiumsplatz in ihrer ersten Saison.
Bravo!!!!
Zum Red Bull Ring konnte man sich nur mehr verbeugen. Bei stark einsetzendem Regen sagte ihr Papa Josef, sie solle nicht fahren da es um nichts geht. Während er mit dem Hinterrad von Dominic noch schnell zum Reifendienst läuft, zieht Jaqueline ihren Helm auf, schnappt sich ihr Motorrad und fährt in die Startaufstellung.
Auch Thomas Auer war mit von der Partie und musste am Vorstart gleich in Jaqueline's Auspuff schauen. ^_^
Im Rennen hatte sie einen weiteren starken Zweikampf ums Podium, musste aber in der Schlossgold weitgehen und beendete so das Rennen auf einem respektablen Platz 4.
Zum Cupfinale fährt Jaqueline in der Meisterschaft auf Platz 5 und versucht so die erste Saison unter den Top 5 zu beenden, wir wünschen ihr dabei viel Glück und drücken ihr die Daumen!
Gerhard Nairz - Brünn, Slovakia, Rijeka & Red Bull Ring:
Nicht einfach mit seiner Größe hat es unser Gerhard, dennoch wagt er sich unter die Klasse 600 Supersport auf einer Kawasaki ZX6R ehemlaiges Motorrrad von Skifahrer Mathias Lanzinger.
Doch er beweist dass er zu den Top 5 gehört und dies jedes mal, Brünn, Slovakia und Rijeka beendete er jedesmal das Rennen auf Platz 5. Nur die Langstreckenpunkte fehlen um auch den Platz 5 in der Meisterschaft zu halten.
Zu Rijeka muss man sagen hatte Gerhard bereits Podiumsluft geschnuppert. Mit einem tollen Rennen verpasste er knapp Platz 3 durch zwei Fahrfehler wobei ihn seine Verfolger in der letzten Runde überholen konnten. Dennoch eine super Leistung.
Red Bull ring bestritt Gerhard sein erstes Regenrennen, wo er sich doch immer so gestreubt hatte merkte er dass es möglich ist dort gute Ergebnisse zu erzielen, den ein weiterer Platz 5 war für ihn das Resultat des ersten Regenrennens. Im zweiten Rennen musste er im Kampf um Platz 5 leider einen Vorderradrutscher einbüsen und beendete, nach aufrichten seiner Maschine im Kies, das Rennen auf Platz 8.
Zum Cupfinale wird Gerhard voll motiviert hinfahren, denn nur ein halber Punkt trennt ihn von seinem Platz 5 in der Meisterschaft. Viel Glück Geri! ;)




























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